
Live-in-Betreuung in der Schweiz
Die moderne Form der Betreuung im Alter
Die Live-in-Betreuung ist eine Betreuungsform, bei der eine Betreuungsperson im Haushalt einer Seniorin oder eines Seniors lebt und Unterstützung im Alltag leistet. In der Schweiz ist dieses Modell auch als Betreuung zu Hause oder 24-Stunden-Betreuung bekannt. Ziel ist es, älteren Menschen trotz Unterstützungsbedarf ein möglichst langes, sicheres und selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen.
Warum spricht man heute von Live-in-Betreuung?
Während in der Bevölkerung meist von 24-Stunden-Betreuung gesprochen wird, verwenden Behörden, Wissenschaft und Fachpersonen zunehmend den Begriff Live-in-Betreuung. Er beschreibt die Betreuungsform präziser und macht deutlich, wie dieses Betreuungsmodell in der Praxis organisiert ist.
Typische Merkmale der Live-in-Betreuung sind:
- Die Betreuungsperson lebt im Haushalt der betreuten Person.
- Sie unterstützt im Alltag, im Haushalt sowie bei sozialen Aktivitäten.
- Die Betreuung erfolgt in den vertrauten eigenen vier Wänden.
- Der Betreuungsumfang liegt in der Regel bei 40 bis 50 Betreuungsstunden pro Woche, abgestimmt auf die individuelle Lebenssituation.
- Üblicherweise arbeitet die Betreuungsperson an 5½ bis 6 Tagen pro Woche.
- Selbstverständlich gehören geregelte Freizeit- und Ruhetage zum Betreuungsmodell.
- Falls die Situation es erfordert, können zusätzlich Bereitschaftszeiten vereinbart werden – beispielsweise tagsüber oder während der Nacht.
- Pflegeleistungen werden – sofern erforderlich – durch qualifizierte Pflegefachpersonen oder eine Spitex-Organisation übernommen.
Gerade diese klare Struktur unterscheidet die Live-in-Betreuung von der oft verwendeten Bezeichnung «24-Stunden-Betreuung». Sie beschreibt nicht eine Betreuung rund um die Uhr, sondern ein professionell organisiertes Betreuungsmodell mit einer im Haushalt lebenden Betreuungsperson.
Auch das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) verwendet den Begriff Live-in-Betreuung in seinen Erläuterungen zur Verordnung 2 zum Arbeitsgesetz.
Weiterführende Informationen: SECO – Erläuterungen zur Live-in-Betreuung (Art. 17a ArGV 2)
Eine Betreuungsform mit Zukunft
Die Live-in-Betreuung gewinnt in der Schweiz kontinuierlich an Bedeutung. Immer mehr Menschen wünschen sich, auch im Alter möglichst lange in ihrem vertrauten Zuhause leben zu können. Gleichzeitig entwickelt sich diese Betreuungsform laufend weiter und wird von Behörden, Hochschulen und Fachorganisationen intensiv begleitet.
Zu den bekanntesten Expertinnen auf diesem Gebiet gehört Prof. Dr. Karin Schwiter von der Universität Zürich. Sie erforscht die Live-in-Betreuung seit vielen Jahren und trägt mit ihrer Arbeit dazu bei, diese Betreuungsform besser zu verstehen und weiterzuentwickeln.
Ein lesenswertes Interview mit Prof. Dr. Karin Schwiter bietet spannende Einblicke in die Entwicklung der Live-in-Betreuung in der Schweiz.
Was sagt der Bund?
Auch der Bund beschäftigt sich mit der Live-in-Betreuung und schafft klare rechtliche Rahmenbedingungen für diese Betreuungsform. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) informiert über die gesetzlichen Grundlagen und erläutert die Besonderheiten der Betreuung in Privathaushalten.
Die Zukunft der Betreuung zu Hause
Fachpersonen sind sich einig, dass die Betreuung zu Hause in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen wird. Die Live-in-Betreuung ergänzt bestehende Angebote wie die Spitex und stationäre Einrichtungen und ermöglicht vielen Seniorinnen und Senioren ein selbstbestimmtes Leben im vertrauten Zuhause.
Haben Sie Fragen zur Live-In-Betreuung in der Schweiz?
Wir sind gerne für Sie da und beantworten alle Ihre Fragen.



Der Ansatz von Pflegehilfe Schweiz
Bei Pflegehilfe Schweiz sprechen wir meist von Betreuung zu Hause. Je nach Kontext verwenden wir auch die Begriffe Live-in-Betreuung oder 24-Stunden-Betreuung, da diese in der Schweiz unterschiedlich bekannt sind.Unser Ziel bleibt immer dasselbe: Wir ermöglichen Seniorinnen und Senioren ein glückliches Leben zu Hause – so lange sie es wünschen – und entlasten Angehörige einfach, sicher und zuverlässig. Dafür nehmen wir uns Zeit, die individuelle Situation zu verstehen, beraten persönlich und finden die passende Betreuungslösung für jede Lebenssituation.
Wer übernimmt die Live-in-Betreuung?
Eine gute Betreuung beginnt mit den richtigen Menschen. Deshalb legen wir bei Pflegehilfe Schweiz grossen Wert auf die sorgfältige Auswahl, persönliche Begleitung und kontinuierliche Unterstützung unserer Betreuungspersonen.Wir kennen unsere Mitarbeitenden persönlich, achten auf fachliche und menschliche Eignung und begleiten sie ebenso engagiert wie unsere Kundinnen und Kunden. So schaffen wir die Grundlage für eine Betreuung, die Vertrauen gibt und langfristig überzeugt.
Sicherheit und Geborgenheit
Wir sind für die Senior:innen da. Ausgeschlafen und einsatzbereit – einfach mehr als eine blosse Agentur für 24-Stunden-Betreuung.
Entlastung für Angehörige
Unser Personal ist erfahren, motiviert für hochstehende Betreuung und entlastet dadurch auch die Angehörigen.
Vom Haushalt befreit
Kochen, Putzen, Waschen, Einkaufen und vieles mehr – übernimmt die Betreuungsperson.
Im Einklang mit dem Schweizer Gesetz
Alle unsere Dienstleistungen entsprechen den Vorgaben des SECO – dem Staatssekretariat für Wirtschaft.
Häufige Fragen Live-in-Betreuung
Bei der Live-in-Betreuung lebt die Betreuungsperson im Haushalt der betreuten Person und unterstützt sie im Alltag. Der Begriff beschreibt damit die Wohn- und Betreuungssituation präziser als die verbreitete Bezeichnung «24-Stunden-Betreuung».
Im Alltag beschreiben beide Begriffe häufig dasselbe Betreuungsmodell. «Live-in-Betreuung» ist jedoch präziser: Die Betreuungsperson lebt im Haushalt, arbeitet aber nicht rund um die Uhr. Arbeitszeit, Freizeit, Ruhezeiten und allfällige Bereitschaftszeiten sind geregelt.
Der konkrete Umfang hängt vom Betreuungsmodell und der individuellen Situation ab. Bei Pflegehilfe Schweiz umfasst eine Live-in-Betreuung typischerweise rund 40 bis 50 Betreuungsstund
Arbeits- und Freizeit werden klar voneinander getrennt. Bei Pflegehilfe Schweiz arbeitet die Betreuungsperson üblicherweise an 5½ bis 6 Tagen pro Woche und verfügt über geregelte Freizeit und Ruhetage. Die konkrete Ausgestaltung richtet sich nach dem Betreuungsmodell und den geltenden arbeitsrechtlichen Vorgaben.
Bereitschaftszeit bedeutet, dass sich die Betreuungsperson ausserhalb ihrer regulären Arbeitszeit für einen möglichen zusätzlichen Einsatz bereithält. Solche Zeiten können beispielsweise tagsüber oder nachts vereinbart werden und müssen klar geregelt und vom normalen Arbeitseinsatz unterschieden werden.
Sie möchten mehr über die 24-Stunden-Betreuung für Senioren erfahren?
Wir geben Ihnen gerne Auskunft und zeigen Ihnen mögliche Szenarien auf.




