16. April 2015

Vielen Senioren fällt Pflegeannahme schwer

Die zunehmende Alterung der Gesellschaft stellt die Pflege vor ganz neue Herausforderungen. Doch vor allem vielen Senioren fällt es letzten Endes schwer, die Pflege auch anzunehmen. Die richtige Pflegeplanung geht durchaus mit besonderen Herausforderungen einher. Dabei ist es nicht immer leicht, die ersten Schritte, die in der Pflegeplanung erforderlich sind, auch zu gehen. Dies gilt für Betroffene und Angehörige gleichermassen.

Müssen Familienmitglieder plötzlich gepflegt werden, müssen sich auch die Angehörigen zunächst an die neue Situation gewöhnen. Genau das ist nicht immer leicht. Dabei scheint es Menschen von Natur aus schwer zu fallen, einzuräumen, dass sich das Alter sowohl psychisch als auch physisch nach einer gewissen Zeit bemerkbar macht. Im ersten Moment sind Angehörige und Betroffene hilflos. Viele Senioren haben Angst davor, fremde Hilfe im Zuge der eigenen Entscheidung anzunehmen. Die Gründe dafür sind verschieden. Zum einen fürchten Senioren den Verlust ihrer Selbständigkeit, zum anderen wollen sie sich einer etwaigen Bevormundung durch die Pflegenden widersetzen.

Die Einsicht, dass fremde Hilfe von Nöten ist, fällt nicht leicht. Letzten Endes haben viele Senioren eben auch Probleme mit der Offenlegung der eigenen Privats- und Intimsphäre. Pflegekräfte benötigen daher viel Einfühlungsvermögen, um auf die Ängste und Unsicherheiten der Patienten eingehen zu können.

Entscheidend ist bei Pflegebedürftigkeit aber nicht nur die Frage, wie die Pflege gestaltet werden soll, sondern auch wie hoch die dadurch entstehenden Kosten sind. Entscheidend ist natürlich immer der Umfang der Pflegebedürftigkeit. Die Kosten, die durch Pflege- und Seniorenheim anfallen, sind sehr verschieden und werden massgeblich die Entscheidung für ein Heim beeinflussen.

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