7. Januar 2014

Schweizer Alterspflege: Wo liegen die Zuständigkeiten und Besonderheiten

Die Gründe, warum Angehörige Senioren nicht selbst pflegen können, sind sehr verschieden. Doch auch wenn die Pflege der Angehörigen nicht selbst gestemmt werden kann, muss für Senioren gesorgt werden. Dabei stellt gerade die Alterspflege viele Menschen vor eine besondere Herausforderung. Länder wie die Schweiz stellen sich vor allem die Frage, wie sich infolge der Probleme bei der Alterspflege in Zukunft der soziale Zusammenhalt entwickeln wird.

Schon jetzt klafft in der Schweiz in der Alterspflege eine doch deutliche Schere zwischen Arm und Reich. Wer die Möglichkeiten hat, greift überwiegend gern auf die Angebote der Privatheime zurück. In der Schweiz entstanden in den letzten Jahren allerhand Seniorenresidenzen, die mit einem umfangreichen Leistungsangebot aufwarten, dafür aber auch beachtliche Kosten in Rechnung stellen.

Nicht jeder Schweizer kann sich die Unterbringung in einer solchen Residenz leisten. Die meisten Senioren sind auf die Pflege in den staatlichen oder auch städtischen Heimen angewiesen. Zweifelsohne wird auch hier ein sehr hohes Niveau erreicht, doch es gibt ebenso erhebliche Schwachstellen. Ein Problem für viele Seiten und vor allem für die Pflegesysteme ist die steigende Lebenserwartung. Immer mehr Menschen reihen sich in die Gruppe der Hochaltrigen ein. Gerade im hohen Alter gestaltet sich die Pflege der Menschen nicht immer einfach.

Darüber hinaus sorgt die steigende Lebenserwartung dafür, dass die Kosten, die durch die Pflege auf breiter Ebene entstehen, permanent weiter steigen. Neben den Kosten wird auch der Personalbedarf stark zulegen können. Schon jetzt steht auf breiter Ebene fest, dass die Schweizer Fachkräfte den Pflegebedarf in den kommenden Jahren wohl kaum decken können. Zusehends beginnt daher jetzt die Suche nach Pflegekräften im Ausland.

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