8. April 2016

Mögliche Alzheimer-Impfung weckt Hoffnung

Zahlreiche Menschen fürchten sich vor der Alzheimer-Erkrankung. Bislang ist eine Heilung, wenn die Krankheit erst einmal ausgebrochen ist, nicht möglich. Nun sorgt eine Alzheimer-Impfung jedoch für Hoffnung. Sie setzt bereits vor dem Ausbruch der Krankheit an und beginnt damit bevor die ersten Symptome aufgetreten sind. Derzeit wird die Möglichkeit von Wissenschaftlern im Rahmen von drei grossen Studien getestet.

In den Studien gehen sie aber nicht nur auf die Wirksamkeit der Alzheimer-Impfung ein. Sie berücksichtigen ebenso ethische Fragen, die zusehends in die zahlreichen Diskussionen einfliessen. Gerade mit Blick auf Alzheimer sind viele Forscher schlichtweg ratlos und halten sich mit Äusserungen zurück. Dabei scheint es mit Blick auf eine gute Therapie schlichtweg eine Frage des richtigen Zeitpunkts zu sein. Würde im Zuge der Therapie der richtige Zeitpunkt abgepasst werden, wäre es wohl auch möglich, dass sich die Krankheit um einige Jahre hinauszögern lässt.

Bislang ist kein Medikament auf dem Markt dazu in der Lage, die Krankheit wirklich zu bremsen. Darüber hinaus gleicht die Sachlage einer Utopie. Diejenigen, die erste Symptome für eine Alzheimer-Demenz zeigen, werden mit erheblicher Wahrscheinlichkeit später auch stärker unter eben dieser leiden. Es gehört zu den grössten Hoffnungen der Alzheimer-Studien, dass es gelingt eine Impfung zu entwickeln, mit der letzten Endes einer Erkrankung vorgebeugt werden kann. So soll in den Studien nun getestet werden, ob Medikamente bei Alzheimer Hilfe versprechen können, wenn sie letztlich bereits Jahre im Voraus eingenommen werden. Dabei geht es darum die Wirkung vor den ersten Symptomen zu klären. Mit diesem Ansatz beginnt eine ganz neue Studie der Alzheimer-Prävention.

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