13. Juni 2014

Droht ein Personalmangel im Gesundheitswesen?

Die medizinische Versorgung ist in der Schweiz mittlerweile so weit fortgeschritten, dass die Einwohner immer älter werden. Mit steigender Lebenserwartung nimmt jedoch auch die Zahl an pflegebedürftigen Senioren zu, die im Alter auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Droht in der Zukunft deshalb ein Personalmangel im Gesundheitswesen?

Laut Marie-Pierre Studer Lachat vom Schweizer Roten Kreuz ist das Gesundheitswesen zu einem Drittel von ausländischen Fachkräften abhängig. Trotzdem wurde erst im Februar 2014 eine Initiative „gegen Masseneinwanderung“ gegründet – die Verantwortliche für die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse bezeichnet die aktuelle Lage deshalb als angespannt bis problematisch. Denn je mehr Senioren in den Pflegeheimen betreut werden müssen, desto mehr geschultes Pflegepersonal wird benötigt. Um dem drohenden Mangel entgegenzuwirken, müssen mehr Ausbildungsplätze geschaffen werden. Doch wie genau sieht die Ausbildung zum Altenpfleger aus?

Die Ausbildung zum Altenpfleger

In der Schweiz dauert die Ausbildung drei Jahre, Voraussetzung ist ein mittlerer Schulabschluss. Viel wichtiger als die schulische Grundvoraussetzung ist jedoch die körperliche und geistige Verfassung der Auszubildenden: Altenpfleger werden jeden Tag schweren körperlichen und psychisch belastenden Arbeiten ausgesetzt, hinzu kommt der enorme Zeitdruck. Darüber hinaus geniesst der Beruf als Altenpfleger ein geringes Ansehen. Dabei besteht ihre Arbeit längst nicht mehr nur darin, sich um die körperlichen Belange von Senioren zu kümmern – Altenpfleger sind vielmehr eine Stütze im Alltag, stehen den Patienten mit Rat und Tat zur Seite.

Was die Auszubildenden erwartet

Die Arbeit als Altenpfleger ist nichtsdestotrotz ein Knochenjob. Wer sich für die Ausbildung interessiert, sollte körperlich belastbar und psychisch stabil sein. Denn man ist den ganzen Tag auf den Beinen und schiebt jede Menge Überstunden. Natürlich gibt es Möglichkeiten, sich den Arbeitsalltag zu erleichtern, zum Beispiel mit bequemen Arbeitsschuhen, wie sie unter kraehe.ch angeboten werden – trotzdem sollte man sich gut überlegen, ob man für den Beruf geeignet ist. Wenn dem so ist, wird man nach der Ausbildung in der Schweiz ohne Probleme eine Anstellung als Altenpfleger finden.

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