26. September 2013

Diabetes mellitus einfach erklärt

Beim Diabetes mellitus muss zwischen dem Diabetes Typ 1 und Typ 2 unterschieden werden. Typ 1 kann vererbt werden und tritt oft bereits im Kindheitsalter auf, während Typ 2 Diabetes im Alter und bei Adipositas auftreten kann. Beide Arten des Diabetes mellitus haben eines gemeinsam: der Zuckergehalt im Blut ist überhöht. Die ersten Anzeichen für einen Diabetes sind vermehrter Durst und dadurch bedingt vermehrtes urinieren. Die Glukosekonzentration im Blut ist erhöht und kann beim Arzt oder in der Apotheke mit einer einfachen Methode gemessen werden. Dabei wird mit einem Blutzuckermessgerät ein kleiner Stich in einen Finger gemacht, ein Bluttropfen auf ein Teststäbchen gegeben und in das Gerät gehalten. Binnen Sekunden steht der Wert fest. Je nach Blutzuckerwert kann zur Behandlung an einen Arzt verwiesen und Insulin verschrieben werden.

Ein Normalzuckerwert bei nüchternem Zustand hat etwa einen Wert von 5,0 während nach dem Essen ein Blutzucker von um die 6,7 erwartet wird. Ob ein Diabetiker mit der Einnahme von Tabletten auskommt oder sich aber selbst Spritzen geben muss, entscheidet der Arzt und hängt vom Typ und Fortschritt der Erkrankung ab.

Bei Diabetes sollte auf eine möglichst gesunde Ernährung geachtet werden. Wichtig dabei ist, dass Zucker nur in geringem Masse aufgenommen wird. Wichtig ist, dass Diabetiker in regelmässigen Abständen an Schulungen im Krankenhaus oder beim Facharzt teilnehmen. Hierbei wird auch der HbA1c-Wert überprüft (Langzeitzuckerwert), der darüber Aufschluss geben kann, ob der Zucker dauerhaft überhöht oder gut eingestellt ist. Diabetes kann vererbt werden und überspringt hier oft eine Generation. Mit einem gut eingestellten Diabetes mellitus lässt es sich jedoch sehr gut leben.

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