14. Februar 2014

Demenz breitet sich in der Schweiz weiter aus

Für viele gehört Demenz zu den Krankheiten, denen am meisten Angst entgegengebracht wird. Doch wie in Deutschland breitet sich die Krankheit des Vergessens auch in der Schweiz kontinuierlich aus. Grund ist der zunehmende Anteil der älteren Bevölkerung, der dafür sorgt, dass immer mehr Menschen von Demenz betroffen sind.

Für die Schweiz stellt die steigende Zahl der Krankheitsfälle in der Tat eine besondere Herausforderung dar. Bund und Kantone haben sich nun auch eine nationale Strategie verständigt. Mit ihr wollen sie der Entwicklung künftig gerecht werden. Vor allem Fachärzte sind über die neue Strategie froh und verweisen darauf, dass es Zeit gewesen sei, sich auf diese zu verständigen.

Schon jetzt bemühen sich die Demenzzentren des Landes darum, den Betroffenen den Alltag so angenehm wie nur möglich zu machen. So sind die Räume der Zentren meist in warmen Farben gestaltet. Helles Licht und Platz für Bewegung sind in den modernen Betreuungs- und Gesundheitseinrichtungen eine Selbstverständlichkeit. Häufig finden sich in Zimmern und Fluren mit Stofftieren und Puppen den Patienten bekannte Gegenstände.

Heute ist es durchaus möglich, mit der Diagnose Demenz die Lebensqualität auf einem vergleichsweise hohen Niveau zu halten. Nur eine Minderheit der Betroffenen muss mit sogenannten neuro-psychiatrischen Symptomen kämpfen. Für sie ist das Krankheitsbild in der Tat ausgesprochen schwierig.

Noch vor einigen Jahrzehnten wurden Demenzkranke selbst von Medizinern gemieden. Die Patienten wurden von allen Seiten als senil oder verkalkt bezeichnet. Dieses Bild hat sich mittlerweile jedoch gelockert. So geniessen Demenzkranke beste Behandlungen. Heute ist beispielsweise auch bekannt, dass Gefühle bei Demenzkranken weiterhin vorhanden sind und keineswegs abflachen.

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